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Stress – Die Universalausrede für alles?

  • mwmmarietta
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Wahrscheinlich bin ich nicht die Einzige, die ständig Stress als Ausrede für jedes Problem hört. Warum hast du abgenommen? Stress. Warum hast du zugenommen? Stress. Warum Sodbrennen? Stress. Warum Kopfschmerzen? Stress. Warum kannst du nicht schlafen? Na, ratet mal! Genau: Stress.

Aber hängt wirklich alles mit Stress zusammen, oder ist das einfach die bequemste Erklärung für alles, was gerade nicht rund läuft? Vielleicht ist Stress ja die moderne Version von "Das hat der Wetterumschwung gemacht" – einfach immer passend, egal um welches Leiden es geht.


Die zweischneidige Klinge des Stresses

Stress gehört zu unserem Leben wie Butter zum Brot. Und selbst wenn Butter mittlerweile durch Avocado, Mandelmus oder Luft und Liebe ersetzt wurde, bleibt Stress trotzdem. Er hat sogar eine Daseinsberechtigung! Denn ohne Stress wären wir wahrscheinlich alle dauermüde, weil nie Adrenalin durch unseren Körper pumpt. Aber – und das ist das große Aber – zu viel Stress kann uns auch in einen Zustand verwandeln, der einer permanent geladenen Batterie gleicht, die nie die Chance hat, sich zu entladen. Und dann fangen die Probleme an.


Zahlen, die wir lieber nicht wissen wollen

Fast 80 % der Erwachsenen berichten von Stresssymptomen – also quasi fast jeder. Und was leidet am meisten? Genau, unser geliebter Schlaf. Umgeben von Dauerbrenner-Stressauslösern wie Smartphones, zu viel Arbeit, nervigen Nachbarn, finanziellen Sorgen oder der "Was-koche-ich-heute"-Frage, ist unser Körper in ständiger Alarmbereitschaft. Das Herz rast, die Muskeln spannen sich an – alles ganz toll, wenn man gerade einem Tiger gegenübersteht. Blöd nur, wenn der "Tiger" bloß eine ungelesene E-Mail ist.

Der Körper merkt sich den Stress, und genau dann geht die Abwärtsspirale los: Wir schlafen schlecht, der Kortisonspiegel bleibt hoch, unser Körper repariert sich nicht richtig, und am nächsten Tag sind wir noch gestresster. Herrlich, dieser Kreislauf, oder?


Ausweg aus dem Stresslabyrinth

Aber keine Sorge – es gibt Hoffnung! (Und nein, es ist nicht die Hoffnung, dass der Stress sich von selbst erledigt, weil wir ihn lange genug ignorieren.) Wer abends seinen Kopf von der Arbeit verbannt, das Schlafzimmer als Oase der Ruhe gestaltet und sich ein paar entspannende Rituale angewöhnt, kann den Teufelskreis nach und nach durchbrechen. Ein Spaziergang an der frischen Luft, ein gutes Buch oder einfach mal nicht auf das Handy starren – kleine Dinge, große Wirkung!

Also, das nächste Mal, wenn jemand fragt, warum du müde, gereizt oder vergesslich bist – vielleicht ist die Antwort diesmal nicht "Stress", sondern "weil ich meine Ruhe brauche". Und dann: Laptop zu, Handy weg, und ab ins Traumland!


 
 
 

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