Naturmaterialien
Wolle wärmt und kühlt zugleich, Kaschmir ist feiner als jede Kunstfaser, Baumwolle hält das Ganze trocken. Ein Überblick, welches Naturmaterial im Bett welche Aufgabe hat und warum die Mischung entscheidend ist.

Wolle kann ein Vielfaches ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen. Im Bett heisst das: Sie schwitzen weniger, und wenn doch, bleibt die Oberfläche trocken. Gleichzeitig isoliert die gekräuselte Faser, deshalb wirkt Wolle im Winter wärmend und im Sommer ausgleichend.
Kaschmir ist deutlich feiner als Schafwolle und wird deshalb in den obersten Lagen verwendet, dort, wo der Körper das Material direkt spürt. Es macht den Unterschied zwischen einer guten und einer aussergewöhnlichen Matratze aus. Vispring setzt Kaschmir und Seide in den Spitzenmodellen ein.
Baumwolle gibt der Füllung Struktur und leitet Feuchtigkeit weiter, ohne sie zu speichern. Sie ist das ruhige Rückgrat vieler Aufbauten, oft in Kombination mit Wolle. Bei Mattsons kommen zusätzlich unbehandelte, helle Naturstoffe für die Bezüge zum Einsatz.
Was alle Naturmaterialien gemeinsam haben: sie arbeiten. Sie nehmen auf, geben ab, dehnen sich, ziehen sich zusammen. Ein Bett aus Naturmaterialien lebt mit Ihnen, statt nur unter Ihnen zu liegen.
Diese Modelle stehen bei uns aufgebaut, damit Sie den Unterschied nicht lesen, sondern spüren.
Nein. Regelmässig lüften, die Matratze wenden und drehen, einen Matratzenschoner verwenden, das genügt. Der Schoner ist waschbar und hält die Füllung sauber.
Schaum ist günstiger und formstabil, reguliert aber kaum Feuchtigkeit und verliert mit den Jahren Rückstellkraft. Naturmaterialien atmen, arbeiten mit dem Körperklima und behalten ihre Eigenschaften deutlich länger. Der Unterschied ist beim Probeliegen sofort spürbar.
Materialunterschiede erklärt man schlecht und spürt man sofort. Kommen Sie an die Talstrasse 66 und vergleichen Sie in Ruhe.